Kurse

Regelmäßig unterrichten wir auf verschiedensten Kursen für Alte Musik. Darunter gibt es Wochenendseminare oder auch Musikwochen. Es gibt Meisterkurse für angehende Berufsmusiker oder Seminare fürs Ensemblespiel der Renaissancemusik.
Im Vordergrund steht immer der Spaß an der Musik.

1. bis 4. Oktober 2020
Der ursprünglich bereits für Himmelfahrt geplante Kurs hat nun einen neuen Termin.Im Martin-Luther-Gemeindezentrum in Germersheim-Sondernheim treffen wir uns zum Musizieren von Werken des 17. Jahrhunderts. Die momentan gültigen Corona-Beschränkungen erlauben uns vor allem das Spielen in kleineren Gruppen, wir wollen trotzdem die Tradition hochhalten, dies auch in gemischten Besetzungen zu tun.
Anette Sichelschmidt – Violine
Detlef Reimers – Barockposaune
Martin Lubenow – Zink & Tasteninstrumente
Der Kurs ist voll! Neue Anmeldungen sind nur noch nach Rücksprache evtl. möglich.

Kurs in der Landesmusikakademie Engers, 26.1. bis 29.1.2021

LMA LogoDieses Jahr als Kurs während der Woche konzipiert, laden wir wieder ein, Musik des 17. Jahrhunderts zu erarbeiten.

Alle Infos  und Anmeldung auf den Seiten der Landesmuaikakademie.

Kurs Renaissancemusik, 12. – 15. Februar 2021
Akademie Klausenhof, Hamminkeln
„O suavitas et dulcedo“ – Philippe de Monte (1521–1603) und die Musik am Hofe Rudolfs II. im kaiserlichen Prag
Martin Lubenow – Instrumente
Andrew Hallock – Gesang

weitere Informationen und Anmeldung



Philippe de Monte gilt als bedeutendster Zeitgenosse Orlando di Lassos. 1521 in Mecheln geboren, begann er wahrscheinlich als Kapellknabe dort, bevor er gegen 1542 nach Italien ging, wo er als Sänger und Musiklehrer zunächst in Neapel wirkte und 1554 in Rom sein erstes Madrigalbuch veröffentlichte. Noch im selben Jahr wechselte er nach Antwerpen, um von dort Philipp II. von Spanien nach England im Amt eines chori praefectus
zu begleiten. 1555 kehrte er nach Rom zurück, von wo man ihn nach gescheiterten Verhandlungen mit G.P. da Palestrina 1567 als Nachfolger von J. Vaet zum Hofkapellmeister nach Wien berief. Zunächst unter Maximilian II. tätig, diente er nach dessen Tod 1576 Kaiser Rudolph II., dem er nach Prag folgte, wo er am 15.1.1603 starb. Außerdem betraute man ihn 1572 mit dem Amt des Schatzmeisters der Kathedrale von Cambrai (ohne Residenzpflicht), wo er 1577 auch zum Canonicus ernannt wurde.